Weil das Haus einsturzgefährdet ist, konnte die Brandruine bislang noch nicht betreten werden. Mit einem Kran muss das zerstörte Haus erst abgebaut werden. Wann diese Arbeiten fertig sind und wann die Suche nach den Vermissten in der Brandruine fortgesetzt werden kann, konnte Grossmann nicht sagen.
Rettung aus eigener Kraft
Der Vater 49, die Mutter 40 und der 10-jährige Sohn bemerkten gegen drei Uhr im Haus Feuer und starken Rauch und konnten sich in letzter Sekunde vor den Flammen in Sicherheit bringen. Sie erlitten Brandverletzungen und eine Rauchgasvergiftung und mussten hospitalisiert werden. Die drei Personen befinden sich ausser Lebensgefahr.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in Rossbüel oberhalb des Dorfes Steinerberg stand das Holzhaus bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr habe nicht mehr verhindern können, dass das Gebäude vollständig zerstört wurde, teilte die Schwyzer Kantonspolizei mit.
Rund 100 Einsatzkräfte
Gegen Morgen konnte das Feuer gelöscht werden. Insgesamt standen rund 100 Personen der Feuerwehr, Sanität und Kantonspolizei im Einsatz.
Beim niedergebrannten Haus handelt es sich laut Grossmann um ein freistehendes Gebäude auf einem Landwirtschaftsbetrieb. Weitere Gebäude wurden nicht beschädigt. Die Brandursache ist unbekannt. Zur Klärung wurde das Forensische Institut Zürich beigezogen.
