Das Hochwasser habe hunderte Dörfer und zahlreiche Felder überflutet. Unbestätigten Berichten zufolge seien vergangene Woche 30 Menschen durch das Unwetter ums Leben gekommen.
Am schlimmsten betroffen war den Angaben zufolge der Bezirk Badin, wo mehr als die Hälfte der Einwohner fliehen musste. Das Wetteramt sagte für die kommenden Tage weitere Regenfälle voraus.
Riesengrosser Schaden
Vergangenen Sommer hatten heftige Regenfälle in Pakistan derart schwere Überschwemmungen ausgelöst, dass rund 21 Millionen Menschen auf einem Gebiet von der Grösse Englands davon betroffen waren. Die Weltbank und die Asiatische Entwicklungsbank schätzten den Schaden auf 9,7 Milliarden Dollar.
Bis heute leben immer noch zehntausende Flutopfer von damals in Notunterkünften. Hilfsorganisationen werfen den pakistanischen Behörden vor, seit der Katastrophe des Vorjahrs nicht ausreichend in den Hochwasserschutz investiert zu haben.
