Der von der Feuersbrunst rund 20 Kilometer entfernte Yosemite-Park, der für seine massiven Granitfelsen bekannt ist, war trotz Flammen und Rauch für Besucher geöffnet. Allerdings wurde eine der drei Zufahrtsstrassen am Montag für den Verkehr gesperrt.
Hotels in dem Park mussten auf eine Notstromversorgung umschalten und ihre Gäste mit Taschenlampen ausstatten. Die Behörden hatten die Stromversorgung unterbrochen, damit Feuerwehrleute in der Nähe der Leitungen keinen elektrischen Schlag bekommen.
Hitze und Trockenheit erschweren Löscharbeit
Die Löscharbeiten in dem nur schwer zugänglichen, hügeligen Gelände wurden durch andauernde Hitze und extreme Trockenheit erschwert.
Die Waldbrände waren nach bisherigen Erkenntnissen am Freitag durch Schiessübungen ausgelöst worden. Die Schützen, die von der Polizei befragt wurden, kommen möglicherweise um eine Anklage herum.
Sie hätten nicht nachlässig gehandelt, zitierte die «Times» eine Sprecherin der Behörde für Wald- und Feuerschutz. «Zu dieser Jahreszeit und mit dieser Trockenheit kann schon ein Funke einen grossen Brand auslösen», sagte ein anderer Sprecher der kalifornischen Feuerwehr.
