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Schnee in den Bergen

Wintereinbruch in der Schweiz

Plötzlicher Wintereinbruch: Motorradfahrer mussten abgeholt werden.
St. Moritz sah aus wie im tiefsten Winter.
Neuschneemengen bis zu 60 Zentimetern wurden gemessen.
Ski- statt Bootstour.
Eine Kaltfront liess die Schweizer zittern.
In betroffenen Gebieten besteht Ketten- und Winterreifenpflicht.
Viele Mobilisten traf der Wetterumschwung zu plötzlich. Es kam zu Unfällen.
Montag, 19. September 2011
Das Wochenende brachte viel Regen und einen regelrechten Temperatursturz. In gewissen Regionen müssen Autofahrer schon die Winterreifen montieren. Doch es naht wieder schöneres Wetter.
Schon in der Nacht auf Samstag zogen Regengüsse und Gewitter über die Schweiz hinweg, auch der folgende Tag verlief wechselhaft. Die Temperaturen waren dabei aber noch einmal spätsommerlich, so gab es beispielsweise in Basel noch knapp 25 Grad. Der Sonntag fiel dann aber regelrecht ins Wasser, eine Kaltfront brachte viel Regen und in den Bergen einen veritablen Wintereinbruch.

So sank die Schneefallgrenze verbreitet gegen 1500 Meter. In Graubünden lag sie aber teilweise noch deutlich tiefer, am heutigen Morgen schneite es in manchen Tälern sogar bis gegen 700 Meter.

Auf 2000 Metern ergaben sich Neuschneemengen von 40 bis 60 Zentimetern, aber auch in mittleren Lagen sind die Strassenverhältnisse zur Stunde noch tiefwinterlich. Beispielsweise in Arosa liegen aktuell bis zu 35 Zentimeter Schnee. Autofahrer müssen mit entsprechenden Behinderungen und Sperren rechnen, teilweise besteht Ketten- und Winterreifenpflicht.

Wetterbesserung in Sicht

Der heutige Montag bleibt kühl und wechselhaft, die Schneefallgrenze steigt im Laufe des Tages auf 1700 bis 1800 Meter an. In der kommenden Nacht sorgt dann ein sich ausdehnendes Hoch für eine nachhaltige Wetterberuhigung, die letzten Schauer klingen ab.

Morgen Dienstag halten sich zunächst noch hochnebelartige Restwolken, im Laufe des Tages erobert die Sonne aber immer mehr an Terrain zurück. Am Mittwoch und Donnerstag bleibt das erwähnte Hoch klar prägend, abgesehen von morgendlichen Nebel‐ und Hochnebelfeldern erwartet uns ruhiges und schönes Altweibersommer-Wetter. Die Temperaturen knacken dann auch wieder die 20-Grad- Marke, die Nullgradgrenze steigt gegen 4000 Meter.