Grund für den Wintereinbruch ist gemäss MeteoSchweiz eine Kaltfront, welche die Schneefallgrenze zeitweise auf 800 Meter drückte. Ungewöhnlich waren nach Angaben des Wetterdienstes auch die Niederschlagsmengen: In Sta. Maria im Münstertal fiel mit über 100 Litern pro Quadratmeter die höchste je gemessene Tagessumme seit 1901.
Im Verkehr sorgte der Schnee auf den Alpenpässen für Behinderungen: Gesperrt sind nach Angaben des Verkehrsinformationsdienstes Viasuisse die Pässe St.-Bernardino, Flüela und Nufenen. Schneebedeckt sind der Gotthard-Pass, der Lukmanier und der Oberalp.
Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos mahnt Bergsteiger, Jäger und Wanderer angesichts der Schneefälle zur Vorsicht im Steilgelände. Unterhalb von 3000 Metern könne der Schnee auf dem warmen Boden abgleiten. Bergsteiger könnten ausserdem frische Triebschneefelder zum Rutschen bringen.
