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Wetter-Chaos in Hongkong wegen Taifun

Einige Pferde konnten wegen des Unwetters nicht nach Hong Kong fliegen.
Mittwoch, 6. August 2008
Wetter-Chaos in Hongkong: Der Taifun Kammuri fegte am Mittwoch über die olympischen Reitanlagen und sorgte für die Absage der Vormittagstrainings. Zudem konnten 24 Pferde nicht nach Hongkong gebracht werden.
Der tropische Sturm hat den Zeitplan der olympischen Reit-Wettbewerbe kräftig durcheinandergewirbelt und die Organisatoren vor eine erste Belastungsprobe gestellt.

Obwohl das Sturmzentrum an Hongkong vorbeizog, war der Taifun mit der Stärke acht mit Böen bis 85 km/h so heftig, dass das öffentliche Leben stundenlang stillstand und auf der Olympia-Anlage nur eine Notbesetzung arbeiten konnte.

Die Einwohner Hongkongs wurden aufgefordert, die Häuser nicht zu verlassen. Schulen und andere öffentliche Einrichtungen blieben geschlossen, der öffentliche Verkehr ruhte.

Bis zum ersten Wettkampf am Samstag soll es zwar weiterhin viel regnen, der Beginn sei aber nicht gefährdet, hiess es.

Weitere Unwetter?

Weitere Wetterprobleme sind nicht unwahrscheinlich, denn der August gilt in Hongkong als Monat mit den höchsten Temperaturen und den meisten Unwettern. Vor allem wegen der latenten Gefahr tropischer Stürme sind für die Reit-Wettbewerbe in der Küstenstadt zwei Ersatztage eingeplant.

Ärgerlich waren die Auswirkungen des Taifuns auch für jene Reiter, deren Pferde nicht nach Hongkong fliegen konnten. Insgesamt 14 Pferde aus den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten und aus China wurden in Amsterdam wieder aus dem Flugzeug ausgeladen, die Pfleger flogen ebenfalls nicht mit. Zehn Pferde des australischen und saudi-arabischen Teams blieben vorerst in Dubai.

bert/Si