Die Gletscherzunge habe sich nun stabilisiert, sagte Charly Wuilloud, Chef der Sektion Naturgefahren des Umweltamtes des Kantons Wallis. Es könnten bloss noch kleinere Eisbrocken abbrechen.
Aber «das Phänomen wird sich in einigen Jahren wiederholen», sagte Wuilloud. Es wird nun eine Überwachungskamera installiert, welche die Bewegungen des Gletschers registriert.
Wenige Kilometer südöstlich der jetzigen Gletscherbruchstelle hatte im August 1965 die Mattmark-Katastrophe ereignet: Ein Stück der Gletscherzunge des Allalin-Gletschers im Saastal brach ab.
Zwei Millionen Kubikmeter Eis und Geröll stürzten auf das darunter liegende Barackenlager der Baustelle des Mattmark-Staudamms. Dabei verloren 88 Arbeiter das Leben.
