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Wasserschäden und Bahnunterbruch

Die heftigen Unwetter seien für die Jahreszeit nicht ungewöhnlich.
Donnerstag, 18. August 2005
Sarnen - Eine Gewitterfront mit teilweise starken Regenfällen ist am Donnerstagabend über die Schweiz gezogen.
Die Brünigbahn war wegen eines Schadens auf Obwaldner Gebiet bis Betriebsschluss unterbrochen. Ein Gewitter habe das Trassee der Zentralbahn zwischen Sarnen OW und Sachseln unpassierbar gemacht, sagte SBB-Sprecher Christian Kräuchi am Abend auf Anfrage.

Die von Luzern und Meiringen BE her kommenden Züge wurden in Sarnen und Giswil gewendet. Auf dem Streckenabschnitt dazwischen verkehrten am Abend Ersatzbusse.

Wasserschäden im Bernbiet

Die Berner Kantonspolizei meldete am Abend zahlreiche Wasserschäden. Betroffen waren die Regionen Bern und Oberaargau. Einige Feuerwehren hatten Hochbetrieb. Allein aus Münsingen gingen bei der regionalen Einsatzzentrale in kürzester Zeit gegen 30 Meldungen über Wassereinbrüche ein.

Betroffen waren Keller, Einstellhallen, Garagen, Unterführungen sowie ein Ladengeschäft. Mehrere Wassereinbrüche gab es auch in Hindelbank sowie etwas später am Abend im Oberaargau in Walliswil bei Wangen, Leuzigen und Niederbipp. Wegen des Unwetters musste die Hauptstrasse zwischen Wichtrach BE und Kiesen gesperrt werden.

Nach Angaben eines Sprechers von MeteoSchweiz handelte es sich um für die Jahreszeit nicht ungewöhnlich heftige Unwetter. Weil die Front jedoch nur langsam in Richtung Osten über die Schweiz gezogen sei, hätten die teilweise kräftigen Schauer und Gewitter in einigen Regionen zu intensiven Niederschlägen geführt.

bert/sda