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Trinkwasser verstrahlt

Wasser in Japan teilweise ausverkauft

Abgefülltes Wasser wird für die Tsunami-Opfer benötig.
Donnerstag, 24. März 2011
Tokio - In Wasseraufbereitungsanlagen ausserhalb von Tokio wurde eine erhöhte radioaktive Belastung festgestellt. Babys sollten das Wasser dort nicht trinken.
Die Behörden hatten Schwierigkeiten, genug Vorräte an abgefülltem Wasser bereitzustellen. In Tokio plante die Stadtverwaltung am Donnerstag die Ausgabe von 240'000 Flaschen Wasser an Haushalte mit Kleinkindern.

Regierungssprecher Edano rief die Konsumenten auf, den Kauf von abgefülltem Wasser auf das Notwendigste zu beschränken, da es für die Tsunami-Opfer benötigt werde. In den betroffenen Gebieten gebe es keinerlei Trinkwasser. In Tokio begannen Geschäfte, Waren wie Milch, Toilettenpapier, Reis und Wasser zu rationieren.

Die japanischen Behörden korrigierten die offizielle Zahl der Todesopfer von Erdbeben und Tsunami am 11. März weiter nach oben. Demnach ist die Zahl der Toten auf 9811 gestiegen, weitere 17'541 Menschen werden noch vermisst. Die endgültige Zahl der Todesopfer dürfte noch weit höher liegen.

bert/sda