Sie hätten in radioaktiv belastetem Wasser gestanden, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Sie zogen sich vermutlich durch so genannte Betastrahlen Verbrennungen an den Füssen zu. Die Strahlendosis, der sie ausgesetzt waren, betrug 170 oder 180 Millisievert.
In Fukushima dürfen die Helfer bei jedem Einsatz eigentlich nur 150 Millisievert abbekommen. Über ein Jahr sind für sie inzwischen 250 Millisievert erlaubt. Insgesamt sind seit Beginn der Katastrophe mehr als zwei Dutzend Arbeiter des Kraftwerks verstrahlt worden.
Situation «nach wie vor dramatisch»
Aus Reaktor 3 trat am Donnerstag kein schwarzer Rauch mehr aus. Am Vortag war die Anlage wegen des Rauchs evakuiert worden. Weisser Rauch stieg aber weiterhin in unregelmässigen Abständen aus zwei weiteren Reaktoren auf.
Die japanische Regierung dämpfte die Hoffnungen auf schnelle Besserung der Situation. «Nach gegenwärtiger Lage dürfen wir nicht zu optimistisch sein», sagte Regierungssprecher Edano. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace urteilte, die Gesamtsituation sei «nach wie vor dramatisch».
