Auf der Homepage des Kantons können neben den aktuellsten Daten auch die Messwerte von 1999 bis heute abgerufen werden. Erhoben werden die Daten von sieben Stationen des Messnetzes Resival.
Im Stundentakt wird die Konzentration von Ozon, Stickstoffdioxid, Benzol und Feinstaub ermittelt und ins Internet übermittelt. Trotz Internet-Angebot wird der Kanton bei alarmierenden Werten weiterhin direkt informieren.
Problematische Verschmutzungsspitzen
Nach wie vor seien die Verschmutzungsspitzen ein Problem, sagte Rey- Bellet. Oft seien diese an saisonale Phänomene sowie an bestimmte meteorologische Bedingungen geknüpft.
Zurzeit sei man daran, einen neuen Massnahmenplan für den Kampf gegen die Luftverschmutzung auszuarbeiten.
Ins Visier wollen die Behörden insbesondere den Feinstaub nehmen. Feinstaub ist laut dem Chef der Dienststelle für Umweltschutz, Cédric Arnold, im Moment der beunruhigendste Luft-Schadstoff.
Härtere Linie
Der Kanton will deshalb gegenüber dem an und für sich verbotenenen Verbrennen von organischen Abfällen im Freien eine härtere Linie fahren. Zu oft würden Gemeinden Ausnahmen bewilligen oder bei einem illegalen Feuer nicht einschreiten, sagte Arnold.
Das Verbrennen von 50 Kilogramm Gartenabfällen verursache gleichviel Feinstaub wie ein Lastwagen, der 5000 Kilometer weit fahre oder eine Heizung, die 100 000 Kilogramm Heizöl verbrenne.
