Er rechnet damit, dass es in Ronco sopra Ascona sowie in Porto Ronco bei starken Gewittern zu Rüfenen und Schlammlawinen kommen wird. Ein bis zwei Jahre werde diese Gefahr andauern: «Dagegen kann man nicht viel machen.»
Die 650 Einwohner von Ronco ob Ascona wissen, was ihnen droht. Denn bereits 1997 brannte der Wald in den Bergen oberhalb des Langensees. Drei Wochen später goss es wie aus Kübeln, worauf Gärten und Keller von Schlamm und Erdmassen verschüttet wurden.
Wodurch das Feuer am Montag ausgelöst wurde, ist noch nicht klar. Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet. Die Zeitung «LaRegioneTicino» nannte Brandstiftung als wahrscheinlichste Ursache. Nicht ausgeschlossen wird auch eine Unachtsamkeit. Der Ausgangspunkt des Brandes ist ein Gründepot.
