Samstag, 23. Juli 2005
Madrid/Lissabon - Der grosse Waldbrand bei Cáceres im Westen Spaniens ist nach zwei Tagen unter Kontrolle gebracht worden. Es seien nur noch kleinere Brandherde aktiv, teilten die Behörden der Region Extremadura mit.
Das vermutlich durch Brandstiftung entstandene Feuer vernichtete fast 8000 Hektaren Pinienwald. Rund 1000 Einwohner hatten ihre Häuser zeitweise verlassen müssen.
Auch der Waldbrand auf Gran Canaria konnte eingedämmt werden. In der Inselmitte hatten die Flammen eine Fläche von rund 200 Hektaren verwüstet und auch den Tejeda-Naturschutzpark erfasst.
In Portugal kämpften derweil fast 1000 Feuerwehrleute und Helfer gegen fünf Feuersbrünste an. Der grösste Brand wütete bei Arganil östlich von Coimbra, wie das Radio berichtete.