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Waldbrände in Spanien und Frankreich

Etwa 250 Hektaren Pinienwald und Buschland wurden ein Raub der Flammen.
Mittwoch, 6. Juli 2005
Barcelona/Fréjus - Rettungskräfte haben nahe Barcelona rund 600 Menschen vor einem Waldbrand in Sicherheit gebracht. Die Menschen fanden in Sporthallen eine Notunterkunft, berichtete das Radio.
Das Feuer in der Ortschaft Castellbisbal hatte sich in der Nacht zwei Siedlungen bedrohlich genähert. 15 Häuser wurden beschädigt. Die Feuerwehr konnte den Brand aber eindämmen. Etwa 250 Hektar Pinienwald und Buschland wurden zerstört. Ursache sei vermutlich Brandstiftung.

In Frankreich beruhigte sich die Lage in den Waldbrandgebieten an der Cte dAzur. Über 400 Feuerwehrleute waren nach Angaben der Rettungsdienste in der Nacht zu Mittwoch im Einsatz geblieben, um kleine Brandherde zu löschen.

Brandstiftung?

Das Feuer war am Dienstag an drei verschiedenen Stellen ausgebrochen und hatte in Puget-sur-Argens bei Fréjus zwischen 800 und 900 Hektar Kiefernwald und Gebüsch zerstört. Sechs Campingplätze mit insgesamt etwa 5000 Touristen wurden zeitweise vorsorglich evakuiert. Auch hier wird Brandstiftung nicht ausgeschlossen.

Mit der Trockenheit steigt auch in den Waldgebieten im Nordosten Polens die Waldbrandgefahr. Vor allem die masurischen Wälder sind ausgedörrt, berichtete das polnische Radio.

rp/sda