Satelliten des brasilianischen Raumforschungsinstitutes INPE registrierten allein am Dienstag landesweit 1178 Brandherde. Danach ist die Lage vor allem in den zentral gelegenen Bundesstaaten Goiás, Tocantins und Mato Grosso sowie dem Hauptstadtdistrikt bedrohlich.
Allein im August seien 28'608 Brände entdeckt worden, sagte Alberto Setzer, der beim INPE für das Monitoring-Programm für Waldbrände verantwortlich ist. Diese Zahl sei viermal so hoch als im gleichen Vorjahresmonat. Von Januar bis August wurden danach rund 50'000 Brände registriert.
Zustände aber noch besser als vor drei Jahren
«Auch wenn diese Zahlen hoch sind, 2007 hatten wir noch eine schlimmere Situation mit 59'915 Brandherden in den Monaten von Januar bis August», sagte Setzer.
Er machte auch die grosse Trockenheit in diesem Jahr für die Brände verantwortlich, der «grösste Schurke aber ist der Mensch». Viele Feuer würden nur gelegt, um zu roden oder landwirtschaftliche Flächen zu säubern.
