«Es bleiben noch 700 Feuerwehrleute vor Ort», sagte der Einsatzleiter Miguel Cruz. Sie sollen darüber wachen, dass die Flammen nicht erneut auflodern.
In Nordportugal kämpften die Löschmannschaften am Samstag noch gegen drei grössere Waldbrände. Zwei davon tobten im Bezirk der Hafenstadt Porto und einer in der Gegend von Viseu.
Die Regierung wies den Vorwurf zurück, die Staatsforste würden schlechter gepflegt als die privaten Wälder. «Die grossen Feuer in den Jahren 2003 und 2005 haben dazu geführt, dass ein neues System zur Verhinderung von Waldbränden auf die Beine gestellt wurde», sagte der Staatssekretär für ländliche Entwicklung, Francisco Gomes da Silva, der Zeitung «Pblico».
80 Prozent der Waldbrände werden nach seinen Angaben durch menschliche Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit ausgelöst.
