Die EU-Kommission gab die Bitte an die EU-Mitgliedsstaaten weiter. Portugal und Italien hatten den Spaniern schon vorher Unterstützung zugesagt.
Madrid schickte zusätzliche Polizeieinheiten nach Galicien, die in der Region Jagd auf Brandstifter machen sollen. «Die Lage ist ausserordentlich ernst», sagte die spanische Umweltministerin Cristina Narbona.
Neuer Brand folgt einem gelöschten
Immer wenn ein Brand gelöscht sei, breche ein neuer aus. Mehr als 5000 Einsatzkräfte, darunter viele Soldaten, versuchen seit Tagen am Boden und mit Löschflugzeugen, die Feuer unter Kontrolle zu bringen.
In Galicien loderten noch mehr als 110 Brände, knapp zwei Drittel von ihnen waren laut Regionalregierung ausser Kontrolle. Demnach sind binnen sechs Tagen bereits mehr als 100 Quadratkilometer Land ein Raub der Flammen geworden. Drei Menschen sind in den Feuern gestorben.
800 Feuerwehrleute im Einsatz
In Portugal kämpften 800 Feuerwehrleute gegen zwölf Waldbrände im Norden, dem Zentrum und dem Süden des Landes. In Griechenland brach am Dienstagabend in der Region von Korinth ein grosses Feuer aus.
Mehrere Hektaren Land seien bereits zerstört und drei Orte evakuiert worden, sagte der stellvertretende Bürgermeister von Evrostinis, wo das Feuer ausgebrochen war.
Zwei Menschen starben, als sie mit ihrem Auto vor den Flammen flüchten wollten. Bei starkem Rauch kamen sie von der Fahrbahn ab und stürzten einen Steilhang hinunter, wie Medien berichteten.
