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Waldbrände: Zapatero unterbricht seinen Urlaub

Seit Jahresanfang wurden durch in Spanien etwa 75'000 Hektar Fläche durch Brände verwüstet.
Montag, 3. August 2009
La Palma/Montréal - Angesichts der schweren Waldbrände auf der Kanareninsel La Palma hat Spaniens Regierungschef José Luis Rodriguez Zapatero seinen Urlaub unterbrochen.
In Begleitung örtlicher Behördenvertreter flog Zapatero am Sonntag vom benachbarten Lanzarote in die von den Feuern betroffenen Regionen, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Nach Angaben der örtlichen Behörden zerstörten die Flammen bis zu 2000 Hektar Kiefernwälder. Etwa 4000 Menschen mussten auf der bei Urlaubern beliebten Insel in Sicherheit gebracht werden. Wegen günstiger Winde hoffte die Feuerwehr, die Brände bald unter Kontrolle bringen zu können.

Verdacht auf Brandstiftung

Im Nordosten des spanischen Festlandes wurden derweil zwei Menschen unter Verdacht der Brandstiftung festgenommen. Nahe Calatayud in der Provinz Aragn verbrannten nach Behördenangaben seit Samstag rund 700 Hektar Land, an mehreren Orten loderten die Flammen weiter.

Seit Jahresanfang wurden durch Brände in Spanien etwa 75'000 Hektar Fläche verwüstet, mehr als die Hälfte davon in den vergangenen beiden Wochen. Acht Menschen kamen bislang durch die Brände ums Leben.

fkl/sda