Die weitere Abfolge der Funde lasse vermuten, dass sich die Aschewolke von Nordwest nach Südwest ausgebreitet habe. Dies entspreche weitgehend den Aussagen des Volcanic Ash Advisory Centre in London, das die Ausbreitungsvorhersagen für Europa erstellt habe.
MeteoSchweiz analysiert weitere Entwicklung
Das Team für Bio- und Umweltmeteorologie von MeteoSchweiz analysiere derzeit die Messungen ausführlich und beobachte die weitere Entwicklung aufmerksam. Messungen der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt EMPA auf dem Jungfraujoch hatten bereits Anfang Woche eine erhöhte Feinstaubdichte ergeben, welche auf den Vulkanausbruch zurückgeführt wurde.
Laut der Weltgesundheitsorganisation ist die Vulkanasche für die Gesundheit der Menschen in Europa unbedenklich. Lediglich in nächster Nähe des Vulkans könne die Konzentration der Asche zu Reizungen der Atemwege führen.
