Freitag, 1. Januar 2010
Manila - Für die Menschen auf den Philippinen, die vor dem Vulkan Mayon fliehen mussten, gibt es nach drei Wochen in engen Notunterkünften einen Lichtblick: Der Mayon, der seit Mitte Dezember Lava und Aschefontänen ausgestossen hat, ist ruhiger geworden.
Die Behörden stellten einigen Geflüchteten eine baldige Rückkehr in Aussicht. «Wenn in den nächsten paar Tagen keine bedeutenden Ereignisse registriert werden, überlegt das Vulkan-Institut, die Alarmstufe herunterzusetzen», teilten die Experten mit.
Am Kraterrand waren zwar noch Lavaströme zu sehen, doch seit zwei Tagen gab es keine Ascheexplosionen mehr. Auch der Schwefeldioxid-Ausstoss ging zurück.
Insgesamt waren 50'000 Menschen aus den Gefahrenzonen rund um den Vulkan in Sicherheit gebracht worden. Aus Sorge, dass einige heimlich zurückkehren könnten, liess der Gouverneur an Silvester den Strom in der Region abschalten. Der 2472 Meter hohe Mayon rund 360 Kilometer südöstlich von Manila ist einer der aktivsten Vulkane der Welt.