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Vier verletzte Schweizer zuhause eingetroffen

Ein weiteres Rega-Flugzeug mit weiteren Verletzten wird am Samstag erwartet. (Archiv)
Freitag, 31. Dezember 2004
Bern - Ein Ambulanz-Jet der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) hat am Morgen vier verletzte Schweizer aus dem thailändischen Phuket nach Genf gebracht. Die Touristen wurden in Spitäler in Genf, Lausanne, Bern und Biel überführt.
Die zwei Männer und zwei Frauen hätten schwere oder mittelschwere Verletzungen, sagte Rega-Sprecher Thomas Kenner der Nachrichtenagentur sda. Ein weiteres Rega-Flugzeug, das dritte aus den Gebieten der Flutkatastrophe im Indischen Ozean, werde am Samstagnachmittag mit fünf oder sechs Verletzten in der Schweiz erwartet.

Er fügte hinzu, die Rega kümmere sich um insgesamt 120 Fälle in Zusammenhang mit dem Seebeben in Südasien. Die Rega verfügt über drei Ambulanz-Jets. Sie sind mit zwei Betten zur Intensivpflege sowie zwei weiteren Liegeplätzen für Patienten ausgerüstet.

Mindestens zwölf Schweizer sind durch die Flutwelle gestorben, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA am Donnerstag bekannt gab. 850 Landsleute würden noch vermisst.

Davon entfielen 380 oder fast die Hälfte auf Thailand. Das EDA befürchtet, dass die Opferzahl noch massiv steigen könnte.

SF DRS strahlt am 5. Januar die Sondersendung Wir helfen Südasien - Die grosse Schweizer Sammelaktion aus. An den Spendentelefonen nehmen rund 20 Prominente Anrufe entgegen. Alle Spenden fliessen der Glückskette Spendenkonto: Postkonto 10-15000-6, Glückskette, 1211 Genf 8, Vermerk: Seebeben Asien zu.

Die Spenden an die Glückskette haben derweil die 20-Millionen-Grenze überschritten. Kommunikationsleiter Roland Jeanneret bezeichnete dieses Ergebnis gegenüber der Nachrichtenagentur sda als sensationell. So einen Rekord habe er noch nie erlebt.

fest/sda