In El Salvador seien die meisten der 24 Toten von Erdmassen in ihren Häusern begraben worden, sagte der Chef der Zivilschutzbehörde des Landes, Jorge Melendez. Menschen, die an den Hängen des San-Salvador-Vulkans lebten, würden in Sicherheit gebracht, sagte er weiter. 1982 verursachten dort Erdrutsche hunderte Opfer.
Insgesamt waren demnach 150'000 Menschen von den Folgen der seit einer Woche anhaltenden Unwetter betroffen. Vielerorts wurden Häuser sowie Mais- und Bohnenernten zerstört. Strassen wurden überschwemmt und Kommunikationsleitungen unterbrochen. Einige Dörfer in Mittelamerika waren vollständig von der Aussenwelt abgeschnitten.
Die UNO stuft die Region als besonders gefährdet durch den Klimawandel ein. Die Regierung in Venezuela bot den betroffenen Ländern am Samstag ihre Hilfe an.
