Nach Angaben des Japanische Meteorologischen Dienstes erreichten die Regenfälle, die am Donnerstagmorgen begonnen hatten, in einigen Teilen der Insel «nie dagewesene Ausmasse». Für den Norden Kyushus wurde vor weiteren Erdrutschen und Überflutungen gewarnt.
Sintflutartige Regenfälle
Unwetter in Japan fordert 19 Todesopfer
Freitag, 13. Juli 2012
Tokio - Bei Überschwemmungen und Erdrutschen infolge sintflutartiger Regenfälle sind im Süden Japans mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Sieben Menschen wurden auf der Insel Kyushu noch vermisst, wie Medien berichteten.
In der Stadt Aso wurden die 28'000 Einwohner aufgefordert, sich in Erwartung weiterer Regenfälle in Sicherheit zu bringen. Rund 10'000 Haushalte waren in den Präfekturen Kumamoto und Oita ohne Strom, vielerorts fielen Mobil- und Festnetztelefone aus.
bg/sda
- ERFAHREN SIE MEHR:
-
Heftige Unwetter im Reich der MitteMindestens 20 Tote bei Unwettern in China
-
Evakuation
Unwetter vertreibt gegen 250'000 Japaner
-
Überschwemmungen und ErdrutscheTausende Japaner fliehen vor Unwettern
-
Zahl der Toten nach Taifun «Talas» steigtTausende Menschen von der Aussenwelt abgeschnitten