Die Ressourcen werden zunehmend importiert, was dazu führt, dass der Güterverkehr wächst und die Umweltbelastungen ins Ausland verlagert werden. Ausserdem nimmt die Menge der Siedlungsabfälle zu. Über die Hälfte davon wird immerhin rezykliert.
Höherer Energieverbrauch
Der Energieverbrauch hat zwischen 1990 und 2007 ebenfalls zugenommen, um 8 Prozent, während der Anteil an erneuerbaren Energien mit rund 18 Prozent unverändert geblieben ist.
Auch die Mobilität wächst ständig. Aber nur für rund einen Fünftel der Wegstrecken werden die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt.
Luft und Wasserqualität verbessert
Klar verbessert haben sich in den letzten Jahren die Wasser- und die Luftqualität. Die Schweiz konnte ihre Treibhausgasemissionen zwischen 1990 und 2007 um 2,7 Prozent reduzieren. Das Kyoto-Protokoll sieht allerdings eine Reduktion um 8 Prozent vor.
Die grösste Herausforderung für die kommenden Jahre sei die Eindämmung des Ressourcenverbrauchs. Das BAFU will deshalb die Entwicklung neuer Technologien fördern, für bessere Markttransparenz sorgen und eine bessere Aufklärung der Öffentlichkeit betreiben.
