Laut dem Krisenstab in Colombo ist es sehr schwierig, sich ein vollständiges Bild vom Ausmass der Überflutungen zu machen, da zahlreiche Gebiete noch von der Aussenwelt abgeschnitten sind. Regierungschef Ranil Wickremesinghe rief das Land auf, alle politischen Differenzen zu begraben und sich vereint an der Hilfe für die betroffenen Gebiete zu beteiligen.
In China kamen bei flutartigen Regenfällen nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens 69 Menschen ums Leben. 29 würden noch vermisst, tausende seien obdachlos.
Nach Behörden-Angaben sind vor allem Südwest- und Zentralchina vom Unwetter betroffen. In der Provinz Junnan befürchten Experten Murgänge und Erdrutsche, wenn weiterhin hohe Wassermengen auf die nach Dürreperioden ausgetrockneten Böden fielen. In der südchinesischen Provinz Hunan seien die Pegel dagegen wieder gefallen, teilten örtliche Behörden mit.
