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USA bewegen sich auf Europäer zu

Die amerikanische Energieschleuder macht einen Schritt vorwärts.
Montag, 30. April 2007
Washington - Nach jahrelangem Zögern sind die USA bereit, an den Anstrengungen für den Klimaschutz mitzuwirken. Das geht aus der vorab bekannt gewordenen Abschluss-Erklärung des EU-USA-Gipfel in Washington hervor.
Konkrete Ziele für eine Reduktion der Treibhausgase enthält die Erklärung nicht. In der Erklärung sind sich die EU und die USA aber einig, dass eine «schnelle globale Politik» erforderlich sei, um dem Klimawandel zu begegnen.

Beide Seiten seien verpflichtet, «das Bestmögliche zu tun, um die Treibhausgase auf einem Level zu stabilisieren, um gefährliche vom Menschen ausgelöste Störungen des Klimasystems» zu verhindern, heisst es in der Erklärung.

Erstmals räume die amerikanische Regierung so offen ein, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht sei und es die Notwendigkeit eines internationalen Krisenmanagements gebe, hiess es aus deutschen Regierungskreisen.

Saubere Energietechnologien

Beide Seiten sprechen sich ausserdem dafür aus, saubere Energietechnologien zu erforschen, zu entwickeln und anzuwenden, die «die Art ändern, wie wir unsere Häuser, unsere Wirtschaft und unsere Automobile mit Energie versorgen».

Neben dem Klimaschutz wollen die deutsche EU-Ratspräsidentin Angela Merkel, EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und US-Präsident George W. Bush auch über die Verbesserung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und den USA sprechen.

Dazu soll nach den Beratungen ein Rahmenabkommen zum Abbau von Handelshemmnissen unterzeichnet werden.

dl/sda