Mit dem Neuschnee zusammen könnte dieser Winter also einen Jahrhundertrekord aufstellen. Der zweite «Blizzard» in einer Woche könnte die Hauptstadt bis Mittwoch völlig lahmlegen.
Arbeit rund um die Uhr
Eine graue Decke aus gefrorenem Schnee machte selbst im Regierungsviertel die Strassen Washingtons zu Buckelpisten. Die Schneeräumer kämpften nicht nur gegen sie, sondern auch gegen die Zeit.
Ihr Ziel: Strassen, Schienen und Landebahnen so frei wie möglich machen, bevor die nächsten Flocken sich darauf breitmachen. «Wir arbeiten rund um die Uhr», sagte ein Sprecher der Hauptstadtverwaltung, Jack Pfeiffer.
«Schneefrei» im Regierungsviertel
Das Regierungsviertel war dagegen wie leergefegt. Rund 230'000 Mitarbeiter der Ministerien und Behörden hatten den zweiten Tag in Folge «schneefrei». Auch Schulen und Universitäten blieben geschlossen.
Doch zu Hause hielten es viele Menschen einfach nicht aus: Tausende Haushalte waren bereits den vierten Tag ohne Strom. In den meist schlecht isolierten Sperrholz-Häusern, deren Heissluft-Heizungen nur elektrisch funktionieren, sanken die Temperaturen allmählich gegen Null.
