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UNO soll Umwelt mehr schützen

Peter Maurer erhofft sich neue Impulse durch die Untersuchung.
Donnerstag, 22. März 2007
New York - Der Schutz der Umwelt durch die UNO soll verstärkt und koordiniert werden. Im Auftrag der Vollversammlung suchen die UNO-Botschafter der Schweiz und Mexikos nach Wegen, wie dies geschehen könnte.
Nach Treffen in Paris, Nairobi und New York will der Schweizer Botschafter in New York, Peter Maurer, zusammen mit seinem mexikanischen Amtskollegen Enrique Berruga Anfang Mai ein Papier vorlegen, das Möglichkeiten aufzeigt, wie die UNO ihre Bemühungen um mehr Umweltschutz verstärken kann. Dies kündigte Maurer vor Medienvertretern in New York an.

Zurzeit regeln über 500 internationale Verträge Umweltfragen und 40 bis 50 UNO-Agenturen verfolgen Programme zum Umweltschutz.

Laut Maurer ist eine Verbesserung des Systems möglich. Die internationale Gemeinschaft müsse sich aber einig werden, wie dies geschehen soll.

Unterschiedliche Meinungen

Darüber, wie Umweltverträglichkeit und Schutz der Ressourcen erreicht werden können, gehen die Meinungen aber auseinander, sowohl in der Forschung wie in der Politik.

Manche Staaten fürchten laut Maurer, dass internationale Verträge den nationalen Interessen in die Quere kommen könnten.

Ziel der UNO ist ein Gipfeltreffen, an dem Staats- und Regierungschefs Entscheidungen zu Umweltfragen fällen.

Auf einen Zeitpunkt dafür wollte sich Maurer nicht festlegen. Es habe keinen Sinn, ein Gipfeltreffen abzuhalten, wenn noch keine Erfolgsaussichten bestünden, sagte der Botschafter.

rr/sda