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EU und USA spannen mehr zusammen

EU-Aussenkommissarin Benita Ferrero-Waldner will Prozeduren und Bürokratie vereinfachen.
Condoleezza Rice und Frank Walter Steinmeier trafen sich auf einem Unternehmerforum. (Archivbild)
Montag, 19. März 2007
Washington - Angesichts von Energieknappheit und Klimawandel wollen die EU und die USA ihre Zusammenarbeit in diesen Feldern verstärken. US-Aussenministerin Condoleezza Rice betonte, kein Staat könne die «globale Energiekrise» alleine meistern.
«Wir sind auf beiden Seiten des Atlantiks bereit, mehr zu tun», sagte der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier in Washington.

Steinmeier hob die Bedeutung transatlantischer Kooperation hervor: «Ich glaube, dass unsere Zusammenarbeit eine Schlüsselrolle spielen wird», sagte er zur Eröffnung eines hochrangigen Unternehmerforums zur transatlantischen Kooperation in der Energietechnologie.

Energie- und Klimafragen seien inzwischen ins Zentrum der internationalen Politik gerückt, und zwar nicht nur in Europa, sonder auch in den USA, betonte Steinmeier. Nun gelte es, «das riesige Potenzial» beiderseits des Atlantiks auszuschöpfen.

Enorme Bandbreite an Kooperationen

EU-Aussenkommissarin Benita Ferrero-Waldner sagte, die Europäische Union arbeite derzeit daran, bürokratische Hemmnisse für die Zusammenarbeit zwischen der EU und den USA zu beseitigen und Prozeduren zu vereinfachen. «Es gibt eine enorme Bandbreite in der Kooperation zwischen der EU und den USA.»

Das Unternehmerforum soll zwischen Regierungen und Unternehmen die transatlantische Diskussion über Entwicklung und Anwendung neuer Energietechnologien voranbringen. Die Ergebnisse sollen in die Arbeit des EU-USA-Gipfels Ende April einfliessen.

fest/sda