Den grössten Bedarf meldete die UNO für den Sudan an 2,1 Mrd. Dollar sowie für Somalia 919 Mio. Dollar, die Demokratische Republik Kongo 831 Mio. Dollar und Simbabwe 550 Mio. Dollar.
Ban Ki Moon forderte die Geber auf, trotz der Finanzkrise grosszügig zu sein. Ziel sei es, den bedürftigsten Menschen im kommenden Jahr das Überleben und ein Leben in Würde und Sicherheit zu ermöglichen, auf das jeder Mensch ein Recht habe.
2008 4,7 Milliarden Dollar verlangt
Für 2008 hatten die UNO 4,7 Milliarden Dollar verlangt, die von den Geberstaaten bisher zu 67 Prozent erfüllt wurden. Nach der Statistik steht Saudi-Arabien im laufenden Jahr mit 0,16 Prozent seines Bruttoinlandproduktes BIP an erster Stelle der Geberländer, gefolgt von Norwegen 0,1 Prozent.
Die Schweiz belegt den 12. Rang. Sie gab letztes Jahr 0,03 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für die geforderte humanitäre Hilfe der UNO aus.
