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UNO benötigen 7 Mrd. Dollar für humanitäre Hilfe

Ban Ki Moon forderte die Geber auf, trotz der Finanzkrise grosszügig zu sein.
Mittwoch, 19. November 2008
Genf - Die Vereinten Nationen benötigen im kommenden Jahr etwa sieben Milliarden Dollar für die humanitäre Hilfe. Dies ist die höchste Forderung seit Einführung entsprechender jährlicher Appelle im Jahr 1991.
Der Grund für die hohe Hilfsforderung seien die globale Lebensmittelkrise, der Klimawandel und die anhaltenden bewaffneten Konflikte, hiess es in einer in Genf veröffentlichten Erklärung von Generalsekretär Ban Ki Moon.

Den grössten Bedarf meldete die UNO für den Sudan an 2,1 Mrd. Dollar sowie für Somalia 919 Mio. Dollar, die Demokratische Republik Kongo 831 Mio. Dollar und Simbabwe 550 Mio. Dollar.

Ban Ki Moon forderte die Geber auf, trotz der Finanzkrise grosszügig zu sein. Ziel sei es, den bedürftigsten Menschen im kommenden Jahr das Überleben und ein Leben in Würde und Sicherheit zu ermöglichen, auf das jeder Mensch ein Recht habe.

2008 4,7 Milliarden Dollar verlangt

Für 2008 hatten die UNO 4,7 Milliarden Dollar verlangt, die von den Geberstaaten bisher zu 67 Prozent erfüllt wurden. Nach der Statistik steht Saudi-Arabien im laufenden Jahr mit 0,16 Prozent seines Bruttoinlandproduktes BIP an erster Stelle der Geberländer, gefolgt von Norwegen 0,1 Prozent.

Die Schweiz belegt den 12. Rang. Sie gab letztes Jahr 0,03 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für die geforderte humanitäre Hilfe der UNO aus.

smw/sda