Zehntausende Menschen in der Region mussten in Notunterkünfte gebracht werden. Allein 45'000 Menschen mussten ihre Häuser wegen des herannahenden Sturmes räumen, Zehntausende weitere flohen aus ihren bereits zerstörten Dörfern.
Auf der Suche nach Überlebenden
Rettungskräfte suchen unter Hochdruck nach Überlebenden. Allein in Guatemala wurden noch mehr als 60 Menschen unter den Trümmern und Schlammmassen vermutet. Die Rettungskräfte kämpften sich mitunter samt ihrer Ausrüstung durch unwegsames und bergiges Gelände, um von der Aussenwelt abgeschnittene Dörfer zu erreichen.
Aus dem Ausland kamen Hilfszusagen, Mexikos Präsident Felipe Caldern zum Beispiel bot die Nutzung eines grenznahen Flughafens an. Guatemalas Präsident Alvaro Colom teilte mit, sechs US-Militärflugzeuge seien von einem Stützpunkt in Honduras zur Verfügung gestellt worden.
Auch aus der Schweiz kommt Hilfe: In Zusammenarbeit mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA des Bundes setzt das Schweizerische Arbeiterhilfswerk SAH nach eigenen Angaben 50'000 Franken ein, um in seinem Schwerpunktland El Salvador für über 130 Familien Notunterkünfte und Nahrungsmittel bereitzustellen.
