Zwar sind im Tessin noch immer Gewitter zu erwarten; für die Seen seien diese jedoch nicht mehr von grosser Bedeutung, erklärte Streit.
Unangenehme Frühlingstage
Am Lago Maggiore steigt der Pegel nach wie vor leicht an. Derzeit beläuft er sich auf 195,11 Meter über Meer. Die Spitze sollte gemäss BAFU diese Nacht oder am Donnerstagmorgen erreicht werden.
Auch wenn für den See die Gefahrenstufe drei ausgerufen worden sei, so bedeute dies lediglich, dass erste Abschnitte der Uferpromenade unter Wasser stünden, sagte Streit.
Die Hochwassergrenze mit ersten grösseren Schäden liege jedoch am Lago Maggiore bei 195,50 Metern über Meer und der Hochwasserrekord aus dem Jahr 2000 nochmals zwei Meter höher bei 197,57 Metern über Meer.
Das Tessin erlebt derzeit stark verregnte Frühlingstage. In einigen Regionen der Südschweiz hat es seit Freitag über 300 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gegeben. Gemäss MeteoSchweiz ist das mehr als sonst im gesamten Monat April üblich, weshalb der Monat durchaus als überaus nass bezeichnet werden dürfe.
