Ohne die Akquisition wäre das erneuerte Prämienvolumen bei 9 Mrd. Fr. verharrt. Allerdings seien Preisverbesserungen auf den erneuerten Verträgen von 1 Prozent gelungen, sagte die scheidende Finanzchefin Ann Godbehere in einer Telefonkonferenz. Die Profitabilität sei gestiegen, obwohl im Markt Schwächezeichen sichtbar würden, sagte der Produktverantwortliche Stefan Lippe.
Rentable Geschäfte
Auf den erneuerten Verträgen sei ein Verhältnis von Schadenaufwand und Kosten zu den Prämieneinnahmen Combined Ratio von unter 95 Prozent zu erwarten. Werte unter 100 Prozent zeigen, dass das Geschäft rentabel ist.
Die Preiserhöhungen der Swiss Re seien positiv, denn eigentlich habe man mit rückläufigen Preisen gerechnet, urteilte Vontobel-Analyst Andreas Frick. Die Bank Wegelin schrieb von einer «wahrlich respektablen» Erneuerungsrunde.
Aktie etwas unter Druck
Dennoch geriet die Aktie nach anfänglich festem Start gemeinsam mit dem fallenden Gesamtmarkt SMI unter Druck. Bis gegen Mittag verlor das Papier um 0,8 Prozent auf 104 Franken, während der SMI um 0,2 Prozent schwächer notierte.
Es bestätige sich einmal mehr, dass es in der Rückversicherung derzeit schwierig sei, organisches Wachstum zu generieren, kommentierte ZKB-Analyst Georg Marti. Dies dürfte bis auf weiteres so bleiben. Die anstehenden Erneuerungsrunden im April und Juli würden das Gesamtbild voraussichtlich nicht ändern.
