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Swiss Re erhöht Prämien

Analysten sind mit der Prämienerhöhung zufrieden. Bild: Swiss Re Hauptsitz in Zürich.
Dienstag, 13. Februar 2007
Zürich - Die Swiss Re hat bei der Vertragserneuerungsrunde im Januar das Prämienvolumen im Rückversicherungsgeschäft deutlich erhöht. Dies gelang dank dem Kauf des Rückversicherungsportfolios von General Electric. Ohne die Übernahme hätte die Swiss Re stagniert.
Die Prämien im Nichtleben-Rückversicherungsgeschäft dürften durch die jüngsten Vertragserneuerungen um 14 Prozent von 9 Mrd. auf 10,3 Mrd. Fr. steigen, teilte der grösste Rückversicherer der Welt mit. Damit habe die Swiss Re zusammen mit der von General Electric gekauften Insurance Solutions im Januar 67 Prozent des traditionellen Rückerversicherungsportfolios erneuert.

Ohne die Akquisition wäre das erneuerte Prämienvolumen bei 9 Mrd. Fr. verharrt. Allerdings seien Preisverbesserungen auf den erneuerten Verträgen von 1 Prozent gelungen, sagte die scheidende Finanzchefin Ann Godbehere in einer Telefonkonferenz. Die Profitabilität sei gestiegen, obwohl im Markt Schwächezeichen sichtbar würden, sagte der Produktverantwortliche Stefan Lippe.

Rentable Geschäfte

Auf den erneuerten Verträgen sei ein Verhältnis von Schadenaufwand und Kosten zu den Prämieneinnahmen Combined Ratio von unter 95 Prozent zu erwarten. Werte unter 100 Prozent zeigen, dass das Geschäft rentabel ist.

Die Preiserhöhungen der Swiss Re seien positiv, denn eigentlich habe man mit rückläufigen Preisen gerechnet, urteilte Vontobel-Analyst Andreas Frick. Die Bank Wegelin schrieb von einer «wahrlich respektablen» Erneuerungsrunde.

Aktie etwas unter Druck

Dennoch geriet die Aktie nach anfänglich festem Start gemeinsam mit dem fallenden Gesamtmarkt SMI unter Druck. Bis gegen Mittag verlor das Papier um 0,8 Prozent auf 104 Franken, während der SMI um 0,2 Prozent schwächer notierte.

Es bestätige sich einmal mehr, dass es in der Rückversicherung derzeit schwierig sei, organisches Wachstum zu generieren, kommentierte ZKB-Analyst Georg Marti. Dies dürfte bis auf weiteres so bleiben. Die anstehenden Erneuerungsrunden im April und Juli würden das Gesamtbild voraussichtlich nicht ändern.

fest/sda