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Sturm über Europa - Sölden abgeschnitten

Im Ferienort wurden Notquartiere eingerichtet.
Freitag, 12. Januar 2007
Auch in Österreich hat der Sturm, der über Europa hinweggefegt ist, Spuren hinterlassen. Der Tiroler Touristenort Sölden ist nicht mehr per Auto erreichbar. Die Strasse wurde wegen grosser Felssturzgefahr geschlossen.
Im Ferienort wurden Notquartiere eingerichtet, wieder österreichische Rundfunk ORF berichtete. Auch aus den Bundesländern Salzburg und Oberösterreich wurden Sturmschäden gemeldet. Umgestürzte Bäume blockierten nach Polizeiangaben mehrere Strassen, Häuser wurden abgedeckt.

In der Nacht war das Sturmtief «Franz» mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern auch über die Nordseeküste Deutschlands gefegt. In der Hansestadt Hamburg kam es deshalb am Freitagmorgen zu einer «schweren Sturmflut», die nach Angaben der Behörden aber glimpflich verlief.

Hamburg überflutet

Der Hamburger Fischmarkt und Teile der Speicherstadt waren zeitweise überflutet. Der Wasserstand stieg bis auf 4,77 Meter, das sind 2,77 Meter über mittlerem Hochwasser.

Da aber die Deiche und Flutschutzmauern der Stadt eine Mindesthöhe von 7,20 Meter haben, habe keine ernsthafte Gefahr bestanden.Vor der Südostküste Irlands erreichten die Stürme Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern, teilte die Küstenwache am Donnerstagabend mit.

Suche nach Vermissten

Zwei Fischerboote wurden vor der Südostküste Irlands vermisst. Sieben Fischer würden noch gesucht. Zwei Männer konnten durch einen Helikoptereinsatz gerettet werden. Die Suche den Männern werde im Morgengrauen fortgesetzt, hiess es. Allerdings gebe es nicht mehr viel Hoffnung.

Auch in Belgien forderte der Sturm ein Todesopfer und mehrere Verletzte.

ht/sda