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Stürmischer Frühlingsbeginn in der Schweiz

Für Donnerstag werden noch stärkere Winde erwartet.
Mittwoch, 28. Februar 2007
Bern - Der wärmste Winter seit Messbeginn ist mit stürmischem Wetter zu Ende gegangen. In Schaffhausen wurden Windgeschwindigkeiten von 102 Kilometern gemessen, auf dem Zürichberg blies der Wind mit bis zu 98 Kilometern pro Stunde.
Auch in Basel stürmte es: Die Böenspitzen erreichten laut MeteoSchweiz über 80 Kilometer pro Stunden. Im übrigen Flachland wurden Geschwindigkeiten zwischen 60 und 70 Kilometern pro Stunde gemessen. In den Bergen lagen die Spitzenwerte vielerorts über 100 Kilometer pro Stunde, so auch auf dem Säntis 115 und auf dem Titlis 111.

Zum Frühlingsbeginn am Donnerstag erwarteten die Meteorologen noch stärkere Winde. Für die Berggebiete wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 150, für tiefere Lagen zwischen 70 und 100 Kilometern pro Stunde vorausgesagt. Einige Kantone gaben Sturmwarnungen heraus.

Stärke von Kyrill nicht erreicht

Der Sturm «Kyrill», der am 18. und 19. Januar über Europa und die Schweiz fegte, hatte im Flachland Geschwindigkeiten von rund 100 Kilometern pro Stunde erreicht, in Zürich gar 130. Im Appenzellerland blies damals eine Sturmböe einen Zug von den Schienen.

Für das stürmische Wetter zum Monats- und Winterende verantwortlich ist eine Westströmung mit mehreren Tiefdruckgebieten. Diese bringen nicht nur starke Winde, sondern auch Regen und Schnee.

Wärmster Winter seit Messbeginn

Der vergangene Winter geht als der wärmste seit Messbeginn in die Geschichte ein. In den meisten Gebieten war er um 3 bis 4 Grad milder als normal, wie MeteoSchweiz am Dienstag mitgeteilt hatte.

Die Rekorde für Winter-Höchsttemperaturen purzelten gleich reihenweise.

ht/sda