Zum Frühlingsbeginn am Donnerstag erwarteten die Meteorologen noch stärkere Winde. Für die Berggebiete wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 150, für tiefere Lagen zwischen 70 und 100 Kilometern pro Stunde vorausgesagt. Einige Kantone gaben Sturmwarnungen heraus.
Stärke von Kyrill nicht erreicht
Der Sturm «Kyrill», der am 18. und 19. Januar über Europa und die Schweiz fegte, hatte im Flachland Geschwindigkeiten von rund 100 Kilometern pro Stunde erreicht, in Zürich gar 130. Im Appenzellerland blies damals eine Sturmböe einen Zug von den Schienen.
Für das stürmische Wetter zum Monats- und Winterende verantwortlich ist eine Westströmung mit mehreren Tiefdruckgebieten. Diese bringen nicht nur starke Winde, sondern auch Regen und Schnee.
Wärmster Winter seit Messbeginn
Der vergangene Winter geht als der wärmste seit Messbeginn in die Geschichte ein. In den meisten Gebieten war er um 3 bis 4 Grad milder als normal, wie MeteoSchweiz am Dienstag mitgeteilt hatte.
Die Rekorde für Winter-Höchsttemperaturen purzelten gleich reihenweise.
