Seit 2002 seien trotz Moratorium mehr als hundert Konzessionen auf einer Fläche von 15 Mio. Hektar Regenwald vergeben worden - dreieinhalb Mal die Fläche der Schweiz.
Der Regenwald im Kongobecken ist weltweit der zweitgrösste. Gemäss Greenpeace sind 40 Millionen Menschen zum Überleben darauf angewiesen. Die Holzindustrie trage nichts zur lokalen Entwicklung bei, nur wenige profitierten davon.
Aufhebung der Konzessionen gefordert
Im Vorfeld des Treffens des Weltbank-Ausschusses fordert Greenpeace von der Organisation, sich für die Aufhebung aller seit Mai 2002 vergebenen Konzessionen einzusetzen. Zudem müsse das Moratorium verlängert werden.
Die gleiche Botschaft unterstützen zwei junge Schweizer, die derzeit zusammen mit kongolesischen und kamerunischen Jugendlichen an einem Wiederaufforstungscamp in Kamerun teilnehmen.
