Gleichzeitig schränkt die Studie ein, dass die Stauseen diese bedeutende Schutzwirkung nicht immer garantieren können: Aussergewöhnlich grosse Niederschläge können nämlich auch in Perioden auftreten, in denen die Staubecken voller sind, als im Hochwasser-August 2005.
Die Studie zeigt beeindruckende Wassermengen auf, welche die Staumauern damals zurückhielten: In der Reuss waren es 8 Millionen Kubikmeter, in der Linth 10 Millionen, in der Saane 20 Millionen und in der Aare 19 Millionen.
Reduktion der Abflussspitzen
Die Abflussspitzen reduzierten sich dadurch in der Reuss um 11 Prozent, in der Linth um 23, in der Saane um 11 und in der Aare um 23 Prozent. Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum vom 23. August 0 Uhr bis zum 24. August um Mitternacht.
Für die Aare weist die Studie in den Stauseen an der Grimsel und auf dem Räterichsboden ein Niveau nach, das rund 20 Meter unter dem Betriebspegel lag. Das erkläre das grosse Aufnahmevolumen.
