Von St. Gallen über das Appenzellerland bis ins Glarnerland gab es 15 bis 30 Zentimeter, ebenso viel entlang der östlichen Voralpen bis ins Berner Oberland.
Im Mittelland und im Jura fielen 1 bis 5 Zentimeter Neuschnee. Im Westen der Schweiz waren es im Flachland 2 Zentimeter und in den Waadtländer und Freiburger Alpen 15 bis 20 Zentimeter. In der Südschweiz erhielten der nördlichste Teil des Tessin und das Engadin bis 5 Zentimeter Neuschnee.
Verspätungen in Kloten
In Zürich-Kloten betrugen die Verspätungen auf den Flugplan am Mittwochmorgen rund 30 Minuten. Der Schnee auf den Pisten konnte weggeräumt werden, Zeit in Anspruch nahm dagegen das Enteisen von Flugzeugen. Wegen des Schnees mussten aber keine Flüge annulliert werden, wie Flughafensprecher Marc Rauch auf Anfrage sagte.
Auf den Strassen im Kanton Zürich wurden laut Cornelia Schuoler von der Kantonspolizei 16 Verkehrsunfälle registriert. Die meisten endeten mit Blechschaden; zwei Personen wurden leicht verletzt.
Viele Blechschaden
Im Kanton St. Gallen rückte die Kantonspolizei in der Nacht und am Morgen zu 25 Verkehrsunfällen aus. In den meisten Fällen blieb es bei Blechschaden, vier Personen verletzten sich leicht. Stark betroffen von den Schneefällen waren das Rheintal und die Region Sarganserland. Trotz Karambolagen kam es zu keinen Staus.
Im Kanton Bern ereigneten sich auf schneebedeckten Strassen am Mittwochmorgen rund 35 Unfälle. Zwei Personen wurden verletzt. In der Stadt Bern kam der öffentliche Verkehr auf einzelnen Linien kurzzeitig zum Erliegen.
Im Baselbiet meldete die Polizei zwei Unfälle mit Blechschaden, im Kanton Solothurn einen. Im Thurgau kam es auf schneebeckter Fahrbahn zu einer Kollision zweier Autos und zwei Folgeunfällen.
