Der Schüler, der den Brand im Gebiet Munt auslöste, war zusammen mit seiner Klasse und den Lehrern im Schutzwald oberhalb Trin mit Forstarbeiten beschäftigt. Die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren setzten Wege in Stand und pflanzten Sträucher.
Ausgelöst wurde der Brand am Donnerstagmittag kurz nach 13 Uhr, weil ein Schüler unvorsichtig mit einem Feuerzeug hantierte. Dadurch entzündete sich der sehr trockene Waldboden.
100 Personen im Einsatz
Die Feuerwehren von Trin, Flims, Bonaduz und Rhäzüns sowie die Forstgruppe der Gemeinde Trin standen mit rund 100 Personen im Einsatz. Sie hatten den Brand am Donnerstagnachmittag soweit unter Kontrolle, dass er sich nicht mehr ausbreitete. Zur Unterstützung der Feuerwehren standen zeitweise fünf Löschhelikopter im Einsatz.
In der Nacht postierte die Feuerwehr eine Brandwache mit bis zu 40 Personen. Fast die ganze Nacht über führten Traktoren Wasser ins unwegsame und trockene Brandgebiet hinauf.
Vereinzelte Glutnester machten den Feuerwehren auch am Mittag noch zu schaffen. Sie mussten von Hand gelöscht werden. Ein Ende des Löscheinsatzes sei noch nicht absehbar, teilte die Polizei mit.
