Im Flachland schneite es vor allem in Gebieten über 400 M.ü.M.; die Schneedecke erreichte bald einmal mehrere Zentimeter. In tieferen Lagen wie etwa in Basel ging der Schnee in den Morgenstunden in Regen über, wie MeteoSchweiz mitteilte.
Viel Schnee in den Bergen
Intensiv schneite es auch in den Bergen, wo erhebliche Lawinengefahr herrscht. Skitouren seien heikel, teilte das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos mit.
Viele Autofahrerinnen und -fahrer hätten sich den Wetterverhältnissen offensichtlich angepasst oder das Auto gleich zuhause gelassen, sagte eine Sprecherin der Kantonspolizei Zürich. Auch in der Stadt Zürich lief laut Polizei alles «besser als erwartet».
Kaum Personenschäden
Trotzdem krachte es noch hier und da, doch hielt sich der Personenschaden in Grenzen. Im Kanton Zürich wurde eine Person am Kopf leicht verletzt. Im Kanton Bern wurden bei drei von insgesamt gegen 30 Unfällen Personen verletzt.
Aus dem Kanton Aargau wurden bis Mittag 25 Unfälle mit einer verletzten Person gemeldet, aus dem Solothurnischen 17 Unfälle ohne Verletzte. Auch in der Westschweiz wurden trotz mehrerer Verkehrsunfälle mit Blechschaden keine grösseren Probleme registriert.
Kaum Behinderung auf dem Flughafen Zürich
Am Flughafen Zürich kam es ebenfalls nur zu leichten Behinderungen, wie eine Unique-Sprecherin sagte. Die Maschinen landeten mit durchschnittlich 20 Minuten Verspätung. Die Abflüge verzögerten sich im Schnitt um 15 Minuten, da die Tragflächen der Flugzeuge zuerst mit Enteiserflüssigkeit besprüht werden mussten.
Für die Nacht auf Mittwoch sagen die Wetterfrösche nachlassende Niederschläge, dafür zunehmende Glättegefahr voraus.
