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Schnee überrascht Tier und Mensch in der Ost- und Südostschweiz

Dass es so früh im September schneit, ist eher selten.
Mittwoch, 5. September 2007
Bern - Die Ost- und die Südostschweiz sind vom ersten Schnee nach dem Sommer überrascht worden. In der Nacht schneite es bis auf 1500 Meter hinunter.
Dass es so früh im September schneit, sei eher selten, sagte Adrian Stolz von MeteoSchweiz auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. In Arosa GR fielen bis um 6 Uhr 14 Zentimeter Schnee. Auf dem Säntis wurden 12 Zentimeter registriert. Auch im Engadin gab es Schnee.

Die Schneefälle haben auch Auswirkungen auf den Verkehr: Der Flüela- und der Splügenpass sind laut Viasuisse gesperrt. Schnee hat es zudem auf den Pässen Albula, Grimsel, Julier, Klausen, Nufenen, Susten und Wolfgang.

«Sehr früh» sei auch der Bodenfrost, der am Mittwochmorgen in Bern und Kloten gemessen wurde, sagte Stolz. Verantwortlich für den Kälteeinbruch ist eine Kaltfront, die am Montag über die Schweiz zog. Ab dem Wochenende sollte es aber wieder merklich wärmer werden.

fest/sda