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Neuseelands Nordküste vor Umweltkrise

Schiff-Havarie: Ölleck nicht gestopft

Samstag, 8. Oktober 2011
Wellington - Aus dem vor der Nordostküste Neuseelands auf Grund gelaufenen Containerschiff «Rena» fliesst anscheinend doch noch Öl ins Meer. Verkehrsminister Steven Joyce sagte am Samstag, ein frischer Ölfleck sei auf der Wasseroberfläche gesichtet worden.
Zuvor hatte die staatliche Schifffahrts- und Meeresschutzbehörde MNZ mitgeteilt, der Treibstoff-Austritt sei einstweilen gestoppt. Meteorologen warnten vor einer Verschlechterung des Wetters. Damit wächst die Angst vor einer Ölpest nach der Havarie des 236 Meter langen Schiffes.

Behördenvertreter schätzten, dass bislang 10 Tonnen Schweröl ins Meer ausgeflossen sind, an Bord sind den Angaben zufolge vermutlich etwa 1500 Tonnen des Treibstoffs. Sie stellen eine grosse Gefahr für die Umwelt dar, da sie bei einem Auseinanderbrechen des Schiffes ausfliessen könnten.

Die «Rena» war am Mittwoch 20 Kilometer vor dem Hafen von Tauranga an dem Astrolabe-Riff auf Grund gelaufen und leckgeschlagen.

Schiffsrumpf hält

Ein Sprecher des griechischen Reeders sagte, dass Schiff habe schwere Schäden erlitten, aber es bestehe keine sofortige Gefahr, dass es auseinanderbreche. Die «Rena» hat unter anderem Holz, Milchpulver, Fleisch und Fisch geladen. Seine Frachtkapazität beträgt 47 000 Tonnen.

bert/sda