«Für jeden einzelnen ist dies eine simple Geste, aber wenn wir es alle tun und über den eigenen Energieverbrauch nachdenken, dann ist es eine starke Bewegung», erklärte Nate Tyler, Initiator von «Lights Out San Francisco» Lichter aus in San Francisco.
Vergnügen bei Kerzenlicht
Der frühere Google-Sprecher, der sich nun in Sachen Umweltschutz stark macht, hatte neben Privathaushalten und Geschäften auch die Stadtväter für den ersten freiwilligen «Blackout» in den USA mobilisiert.
«Das Rathaus ist dunkel, und das Transamerica-Büro hat die Lichter aus gemacht», erklärte Tyler punkt 20.00 Uhr. Er hatte sich mit tausenden Schaulustigen im Dolores Park mit Blick auf die Skyline von San Francisco eingefunden. Sie vergnügten sich bei Kerzenlicht und Musik im städtischen Park und beobachteten das Schauspiel.
15 Prozent Energieeinsparung
Eine Stunde «Lichter Aus» in San Francisco könnte den Energieverbrauch im Vergleich zu einem herkömmlichen Samstagabend um 15 Prozent drosseln, rechnete Tyler vor.
Mit 400 Kerzen hatte Gus Murad, Betreiber des Restaurants Medjool, für einen «wunderschönen, romantischen» Abend vorgesorgt. Bei Kerzenlicht servierten die Kellner in schwarzen T-Shirts mit leuchtend-gelber Aufschrift «Lichter aus». Elf Restaurants hatten die Beleuchtung auf ein Minimum reduziert.
