Der Lokomotivführer und die etwa zehn Reisenden konnten den Zug unverletzt verlassen. Laut BLS-Sprecher Hugo Wyler wurden für die Betroffenen für den restlichen Heimweg Taxis organisiert.
Fünf Millionen Franken Sachschaden
Wie Wyler weiter sagte, brannte der vordere Teil des Nina-Pendelzugs völlig aus, der hintere Teil blieb unversehrt. Den Sachschaden bezifferte er auf rund fünf Millionen Franken. Das Feuer beschädigte auch die Fahrleitung. Durch die Hitze entstand laut Polizei auch am Bahnhofgebäude leichter Sachschaden.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr Müntschemier/Treiten, die Berufsfeuerwehr Bern sowie die SBB-Betriebswehr bekämpft. Bis die betroffene Zugkomposition abgeschleppt und die Fahrleitung repariert war, mussten die Reisenden zwischen Ins und Kerzers auf Busse umsteigen. Wegen der Festtage seien jedoch weniger Pendler unterwegs gewesen als an normalen Tagen, sagte Wyler weiter.
Die Brandursache steht laut Kantonspolizei noch nicht fest. Die Untersuchungen seien im Gang, unter anderem durch die Untersuchungsstelle Bahnen und Schiffe.
