Anzeige
Frost lähmt Leben in weiten Teilen Russlands

Russische Regionen rufen Notstand wegen strengen Frosts aus

Erwartet wurden Temperaturen von bis zu minus 30 Grad. (Symbolbild)
Samstag, 22. Dezember 2012
Moskau - Die kältesten Dezemberfröste seit einem halben Jahrhundert lähmen das Leben in Teilen Russlands. In der südsibirischen Teilrepublik Tuwa riefen die Behörden angesichts tagelanger Temperaturen von unter minus 40 Grad den Notstand aus.
Die Schüler in der Region an der Grenze zur Mongolei bekamen kältefrei. Weil Leitungen einfroren, waren tausende Menschen zeitweise ohne Strom, wie russische Medien am Samstag berichteten.

Am Baikalsee starben fünf Fischer in einem Gasthaus, als ein Gaszylinder explodierte. Die Männer hatten sich aufwärmen wollen. Vor allem im Winter sterben in Russland täglich Menschen, weil wegen Verstössen gegen Sicherheitsbestimmungen viele Feuer ausbrechen.

Im Gebiet Twer zwischen Moskau und St. Petersburg riefen die Behörden Raststätten dazu auf, Benzin- und Lebensmittelvorräte zu überprüfen. Erwartet wurden Temperaturen von bis zu minus 30 Grad.

Auch Moskau selbst bibberte weiter unter starkem Frost. Landesweit sind seit Anfang Dezember bereits Dutzende Menschen erfroren und Hunderte verletzt worden.

knob/sda