In Arequipa, der zweitgrössten Stadt des Landes, verbrannten die Demonstranten Bilder von Präsident Alan Garca. Auch in den Andenstädten Puno und Ayacucho sowie in weiteren Teilen des südamerikanischen Landes gab es Demonstrationen.
Ureinwohner-Verbände, Menschenrechtsgruppen und Gewerkschaften hatten zu den Demonstrationen aufgerufen, um die Bewohner des Amazonasgebiets bei ihren Protesten gegen umstrittene Dekrete der Regierung zu unterstützen, mit denen die Erschliessung des Gebiets etwa für Erdölbohrungen, Abholzungen und Landwirtschaft erleichtern werden soll.
Am Mittwoch hatte die Regierung zwei der umstrittenen Dekrete ausgesetzt. Ureinwohner und die Opposition fordern jedoch die vollständige Aufhebung der Gesetze. Die Atmosphäre in Peru ist angespannt, seit es in der vergangenen Woche zu den blutigsten Zusammenstössen in Peru seit rund 17 Jahren gekommen war.
