"Wir haben gesiegt", sagte ein Einsatzleiter der Feuerwehr am Mittwochabend, nachdem die Brände nahe der Bergstadt Miranda do Corvo, 180 Kilometer nördlich von Lissabon, erfolgreich eingedämmt werden konnten. Die auch vom Ausland unterstützten Löscharbeiten waren am Mittwoch durch dichten Nebel erschwert worden.
Portugal leidet unter der schlimmsten Dürre seiner Geschichte. Die seit Wochen wütenden Flammen haben im Norden und im Zentrum des Landes bereits mehr als 180 000 Hektar Waldfläche zerstört. Dies liegt deutlich über den Jahresdurchschnittswerten der beiden vergangenen Jahrzehnte.
