Der Pegelstand an der deutsch-tschechischen Grenze in Schöna ist den Angaben zufolge seit dem späten Montagabend unverändert bei 8,88 Meter geblieben, in Dresden liegt er seit 4 Uhr konstant bei 7,49 Meter.
«Wir gehen davon aus, dass die Elbe - abgesehen von kleineren Schwankungen - hier nicht mehr weiter steigt», schätzte die Sprecherin.
Chaotische Zustände
Zuletzt hatten die Landesexperten für Dresden einen Höchststand für den Dienstag zwischen 7,60 und 7,70 Meter prognostiziert. Noch am Wochenende waren sie von 7,85 Meter ausgegangen. Normal sind in der sächsischen Landeshauptstadt zwei Meter.
In der Nacht waren in den betroffenen Gebieten wieder pausenlos Hilfskräfte im Einsatz, um Deiche zu kontrollieren und zu verstärken.
In Dresden und anderen Städten herrschten am Morgen im Berufsverkehr wieder chaotische Zustände, weil wichtige Brücken gesperrt und Strassen abgeriegelt werden mussten.
