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Pegel bei Dresden erreichen Höchststand

Wichtige Brücken wurden gesperrt und Strassen abgeriegelt.
Dienstag, 4. April 2006
Dresden - Im Hochwassergebiet entlang der Elbe sind in der Sächsischen Schweiz und in Dresden die Höchststände offenbar erreicht.
«Es sieht so aus», sagte eine Sprecherin des sächsischen Hochwasserzentrums in Dresden. Stromaufwärts müsse dagegen noch mit einem weiteren Anstieg gerechnet werden.

Der Pegelstand an der deutsch-tschechischen Grenze in Schöna ist den Angaben zufolge seit dem späten Montagabend unverändert bei 8,88 Meter geblieben, in Dresden liegt er seit 4 Uhr konstant bei 7,49 Meter.

«Wir gehen davon aus, dass die Elbe - abgesehen von kleineren Schwankungen - hier nicht mehr weiter steigt», schätzte die Sprecherin.

Chaotische Zustände

Zuletzt hatten die Landesexperten für Dresden einen Höchststand für den Dienstag zwischen 7,60 und 7,70 Meter prognostiziert. Noch am Wochenende waren sie von 7,85 Meter ausgegangen. Normal sind in der sächsischen Landeshauptstadt zwei Meter.

In der Nacht waren in den betroffenen Gebieten wieder pausenlos Hilfskräfte im Einsatz, um Deiche zu kontrollieren und zu verstärken.

In Dresden und anderen Städten herrschten am Morgen im Berufsverkehr wieder chaotische Zustände, weil wichtige Brücken gesperrt und Strassen abgeriegelt werden mussten.

ht/sda